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Knobelsdorf

Ich mache diesmal nicht den Fehler das Fluggelände nach einem guten Tag zu beschreiben. Trotzdem halte ich Knobelsdorf für ein beeindruckendes Gelände. Die Sicht vom Startplatz ins Tal ist atemberaubend, der Höhenunterschied mit 170 m respektabel, der Start- und Landeplatz gut gepflegt. Bei guten Bedingungen kann man ab 800 m Überhöhung die Hohenwartetalsperre und das Pumpspeicherwerk von oben sehen.

Der Saalfelder Verein erhebt 5 € Tagesgebühr in diesem Gelände.


Anfahrt

Die Anfahrt von Jena führt über Rudolstadt, Saalfeld, dann auf der B85 Richtung Kronach. Hinter dem Ortsausgang Saalfeld geht es dann rechts ab in Richtung Reschwitz oder der ausgeschilderten Schokoladenfabrik. Unmittelbar am Ortsausgangsschild von Reschwitz führt ein kleiner Asphaltweg zum Landeplatz.  

Zum Startplatz gelangt man, indem man bis Knobelsdorf fährt, Knobelsdorf auf der einzigen Straße durchquert und dann halblinks über einen unbefestigten Weg in den Wald fährt. Nach ca. 1 km taucht dann die Lichtung mit dem Startplatz auf.


Parkplatz


Geparkt werden kann am Landeplatz, wobei die Straße freigehalten werden sollte. Außerdem besteht die Möglichkeit am Startplatz zu parken. Es soll nicht auf der Wiese geparkt werden.

Empfehlenswert ist das Abhören des LPD-Funkes. Hier kann man leicht Fahrgemeinschaften zum Startplatz vereinbaren.


Landeplatz

Es stehen zwei Landeplätze zur Verfügung. Landeplatz I befindet sich unmittelbar unterhalb des Hanges am Weg. Hier muß auf die häufig dort geparkten Kühe geachtet werden. Besser in einem Bereich landen, in dem sich keine Kühe aufhalten. Ist auch irgendwie nicht besonders lecker Kuhmist im Schirm zu haben ;-).

Landeplatz II befindet sich ca. 500 m weiter in Richtung Tal am Rande der in nordöstlicher Richtung gelegenen Ortschaft Weischwitz.


Startplatz

Am Startplatz können 2 Reihen mit je 2 Schirmen gebildet werden, so dass eigentlich immer 4 Piloten startbereit stehen können. Das Gelände ist auch für Vorwärtsstarts gut geeignet. Die Startabbruchbedingungen sind einfach.


Gefahren

Beim Start ist darauf zu achten, dass es häufig nach dem ersten Abheben noch einmal einen kräftigen Durchsacker in Höhe des Weges gibt, der oftmals zu erneuter Bodenberührung führt. Haltet Euch laufbereit, bis Ihr über der Schonung angekommen seid.

Steht der Wind nicht genau aus NO an, gibt es in der unterhalb des Startplatzes befindlichen Rinne Verwirbelungen. Die Rinne also möglichst an der windabgewandten Seite hinabfliegen.

Gelingt das Aufdrehen über den Startplatz, dann vermeidet das Versetzen hinter den Berg. Wie in der Theorie, so gibt es auch hier  in der Praxis unmittelbar über der Kuppe einen Düseneffekt und hinter dem Berg starke Lee-Turbulenzen.


Ausweichgelände

Wenn es Euch hier zu voll ist, oder die Bedingungen nicht 100%-ig passen, könnt Ihr Euch auch auf diesen Fluggebieten, die alle innerhalb von 60 Minuten erreichbar sind versuchen: